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Einen spektakulären Abgang und einen geistlichen Neubeginn hat der NuMetal-Gitarrist hingelegt.

Nein, unbemerkt ist es wirklich nicht geblieben. N24, Internetseiten, Radiostationen - alle haben berichtet. Rund Zehntausend kamen zu den drei Gottesdiensten in Kalifornien, in denen er live erzählte. MTV hat mehrere Interviews mit ihm geführt und immer ging es um ein Thema: Brian hat der Crossover-Band Korn den Rücken gekehrt. Er hat ein Leben mit Jesus begonnen und will es radikal ändern.

Nu-Metal Geburtshelfer
Die Band vermeldete knapp und neutral: »Korn und Brian Head Welch schlagen getrennte Wege ein. Er hat Jesus Christus als seinen Retter gewählt und wird ihm sein musikalisches Talent zur Verfügung stellen. Korn respektiert Brians Wunsch und hofft, dass er das Glück findet, nach dem er sucht.« Keine Schlammschlacht also, auch wenn Jonathan, Fieldy, James und David alles andere als glücklich waren über den Schlussstrich, gerade jetzt, wo der Vertrag mit Sony zuende ist und die Band frei ist über Geld und Songs zu verfügen.
Mit ihren sieben Alben hat die Band aus der kalifornischen Stadt Bakersfield, irgendwo im grauen Schatten zwischen Los Angeles und San Francisco, eine supererfolgreiche Karriere hingelegt: Seit 1993 haben sie mehr als elf Millionen Platten allein in den USA verkauft und werden zu den Geburtshelfern des NuMetal gerechnet.
Bewunderung schwingt mit für Heads Entschluss, wenn die Sender berichten, aber auch Bedauern für die verlassene Band. Dabei hatte Head lange mit sich gerungen. »Ich liebe jeden in der Band - ich hatte Angst sie zu verlassen«, bekannte er in einem Interview mit MTV. »Ich war traurig, weil ich wusste, dass ich der Band wehtun würde, wenn ich ginge. Aber ich hatte Probleme mit dem, was seit dem zweiten Album lief. Wir sagten dauernd: 'Ah, das ist Metal! Das ist das Rock'n'Roll-Leben'. Aber eigentlich dachte ich, dass sie es zu weit trieben. Das war ein bisschen krass für mich.«

Beste Freunde
Anderthalb Jahre lang überlegte er hin und her und ließ sich doch jedes Mal wieder überreden zu bleiben. Grund für die Rückzugsgedanken war vor allem seine kleine Tochter Jennea Marie, die bei ihm lebt. Schließlich organisierten seine Bandkollegen alles, damit sie mit auf Tour kommen konnte.
»Aber das ist kein Ort für eine Sechsjährige«, erzählte Brian im MTV-Interview. »Sie saß manchmal hinter der Bühne und zählte nur die Dollars. Weil Fieldy ihr gesagt hatte: 'Jedes Mal, wenn du ein Schimpfwort hörst, bekommst du einen Dollar. Das wird uns helfen aufzuhören zu fluchen.' Und abends kam sie dann und sagte: 'Guck, dieses ganze Geld gehört mir, Papa!'« Geld war dann auch sein persönliches Thema, das ihn zum Ausstieg drängte, er hatte das Gefühl sich beweisen zu müssen, »dass Geld nicht mein Gott war«.
Ein Freund lieh Brian eines Tages eine Bibel und nach viel Nachdenken und Bibellesen entschloss er sich auszusteigen. Nachvollziehen konnten seine Kollegen das nicht. »Ich redete mit Jonathan und er sagte: 'Das kapier ich nicht, Mann. Du bist glücklich, dabei sitzen wir hier und heulen, weil unsere Band zerbricht.' Und ich dachte nur: 'Na ja, jahrelang wart ihr draußen auf Party und ich saß im Tourbus und wollte sterben.'«
Von Fieldy hat er seither gar nichts mehr gehört. Er hat versucht die vier zum Gottesdienst einzuladen, blieb aber erfolglos. Trotzdem sieht er sie als seine besten Freunde: »Ich liebe sie so sehr. Ich bin glücklich. Ich will einfach Gutes tun. Ich tue nichts Falsches. Ich will Korn nicht schaden. Ich will überhaupt niemandem schaden. In meiner Musik geht es um Liebe. Es geht um Liebe ohne es zu sagen. Bei Korn hatte ich Geld, alle Drogen, die ich wollte, alles - aber dies ist jetzt mein Leben.«

Verrücktes Buch
Seine Drogensucht war auch der Grund, dass er vier Monate vor seinem Ausstieg Hilfe bei Gott gesucht und zur Kirche gegangen war. Er war abhängig von Meth, einem Amphetamin, und depressiv: »Ich glaubte ich hätte alles, alles von dem ich als Kind dachte, dass es wichtig sei: Geld, Ruhm, schöne Frauen - aber ich kam an den Punkt, an dem ich nicht mehr leben wollte«.
Nach dem Ausstieg veranstaltete seine Kirche, die Valley Bible Fellowship, drei Gottesdienste hintereinander, in der Brian seine Geschichte erzählte: »Ich habe keine Ahnung, was ich sagen werde«, gestand er vorher MTV, »aber es wird schon irgendwie rauskommen. Ich meine, ich werde da wie ein Kind stehen. Denn genau das bin ich jetzt: Ich bin ein Babychrist!«
Zehntausend Interessierte und Reporter kamen um seine Story zu hören. Ein Rockband spielte christliche Lieder, Pastor Ron Vietti erzählte seine eigene Geschichte, wie er zu Gott gefunden und die Krebskrankheit Leukämie überwunden hatte. Und dann stieg Welch auf die Bühne und berichtete, zum Teil unter Tränen, was er bisher mit Jesus erlebt hatte. »Dies hier ist das Buch des Leben«, sagte er und zog eine Bibel aus seiner Hosentasche. »Es geht nicht um Religion, es geht nicht um diese Kirche, es geht nicht um mich. Es geht um das Buch des Lebens und jeder muss es beigebracht bekommen. Es ist ein verrücktes Buch, es macht Sachen wie das, was ihr seht: Es verändert einen Typen aus einer Rockband!«

200 finden Gott
Sichtbar ist Brians Veränderung auch äußerlich: Auf seiner Hand ist der Name »Jesus« eintätowiert. Seinen Nacken zieren die Zeichen »Matthew 11, 28«, ein Vers, in dem Jesus sagt: »Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben«.
Am Ende der Gottesdienste liefen insgesamt mehr als 200 Leute nach vorne zur Bühne um ein Leben mit Gott zu starten - darunter Journalisten, die eigentlich gekommen waren um über Welchs Statement zu berichten.
»Es sind mehr Leute nach vorne gegangen und haben Gott ihr Leben gegeben, als ich erwartet hatte, aber das ist gut. Das ist das Beste, was mir je passiert ist«, sagte er anschließend begeistert.
Allerdings hatte er durch seinen Weggang auch eine Menge Kritik einstecken müssen, viele konnten seinen Wandel nicht nachvollziehen. »Als ich bekannt gab, dass ich die Band verlasse und Christ werde, fand ich es schräg, dass Leute dachten, ich sei schräg. Und anstatt Christus eine Chance zu geben, verurteilten die Leute sofort meine Entscheidung, weil sie Angst haben, diese Chance zu ergreifen. Wenn es den Leuten wirklich um mich gegangen wäre, hätten sie sich mit mir hingesetzt, geredet, einen Gottesdienst besucht und das erlebt, was ich in letzter Zeit erlebt habe. Dann hätten sie vielleicht ihre Ohren und Herzen geöffnet und es selbst ausprobiert.«
Welch jedenfalls hat die Chance mutig genutzt, die er selbst hatte: Offen über seinen Glauben zu reden, weil Leute wegen seiner Berühmtheit neugierig sind und ihm zuhören - egal ob Fans oder Reporter von MTV, die erstaunlich positiv berichtet haben.

Im Jordan getauft
Nach den Gottesdiensten ließ er den Rummel erst mal hinter sich und flog mit seinem Pastor und einigen anderen Gemeindemitgliedern nach Israel um sich im Jordan taufen zu lassen. Einen eigenen Song hat er schon veröffentlicht: »Kry« ist auf seiner Website www.headtochrist.com zu hören, »fröhliche, gutgelaunte Märchenmusik«, wie er sie nennt. »Das ist keine harte christliche Musik. Sie reflektiert, wie ich mich jetzt fühle. Es geht um Lebenserfahrungen.«
Ein eigenes Album will er bald unter seinem Nickname »Head« veröffentlichen, den er wegen der Größe seines Schädels bekommen hat. Auch seine Musik soll sich ändern: »Ich fand's immer klasse, dass die Musik von Korn Leuten geholfen hat, ihre Aggression rauszulassen. Aber mit meiner neuen Musik will ich ihnen zeigen, dass es noch mehr gibt. Ich will ihnen zeigen, dass es ein Licht gibt am Ende des Tunnels voller Schmerzen. Dass es mehr gibt als nur Aggression.« Unter anderem plant er, den U2-Song »With or Without You« auf seine eigene Art zu covern.

Skateparks
Für ein weiteres kreatives Projekt hat er sich schon einen prominenten Partner gesucht: Der Schauspieler Stephen Baldwin, der in Filmen wie »Die üblichen Verdächtigen« und »Die Flintstones in Viva Rock Las Vegas« gespielt hat, ist seit vier Jahren ebenfalls Christ. Eine brasilianische Hausangestellte lebte ihr Christsein so ansteckend, dass sich erst seine Frau, und nach den ganzen Fragen, die durch den Anschlag vom 11. September aufgeworfen wurden, auch er selbst für ein Leben mit Gott entschied. Daraufhin hatte er den Film »Livin' It« gedreht und produziert, der von Skatern handelt, die leidenschaftlich für Gott leben. Mit ihm sprach Brian über seinen Weg mit Gott und beide überlegten, was sie gemeinsam tun konnten. »Es gibt einfach nicht viel cooles christliches Material«, erklärte Baldwin gegenüber MTV - und das wollen die beiden ändern.
Auch Fernsehpläne bewegen Welch. Er denkt darüber nach, eine Reality Show über seine Lebenswende zu drehen, in der es darum gehen soll, wie er sein Geld verschenkt, das er mit seiner Solokarriere verdient. »Ich mag Geld nicht, es sei denn, es hilft Leuten«, sagt er und macht deutlich, wie sehr sich seine Werte und Einstellungen verändert haben und wie ernst es ihm ist, ganz für Gott einzustehen, der sein Leben aus Drogen und Selbstmordgedanken so sehr verändert hat: »Ich will Musik machen, die Menschen hilft. Ich will jeden Cent, den ich mit den Songs verdiene nutzen um Skateparks für Jugendliche zu bauen. In meinem Leben geht es jetzt darum Jugendlichen zu helfen.«



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